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Das Jahresende rückt näher – und für viele Tierhalter beginnt damit eine stressige Zeit. Schon Weihnachten ist für viele Hunde herausfordernd, Silvester wird für sie und viele andere Tiere oft zum absoluten Albtraum: laute Böller, grelle Lichter und ungewohnte Gerüche können Angst und Panik auslösen. Wie stark Tiere darauf reagieren, reicht von Nervosität bis zu massivem Stress. Darüber sprechen wir mit Dr. Petra Stumpf, Gründerin der VETspert-Tierpraxen und selbst Hundebesitzerin.

 

Florian Arnold: Das Jahresende naht – und damit leider auch für viele Hunde eine stressige Zeit. Viele Tierhalter wissen, dass Silvester für ihre Vierbeiner ein echter Albtraum ist. Was genau passiert da bei den Hunden?

Petra Stumpf: Die lauten Böller, Lichtblitze und fremden Gerüche können bei Hunden panische Reaktionen auslösen. Manche zeigen nur leichte Nervosität, andere geraten in echten Stress – bis hin zu Angstzuständen, die ihre Sicherheit gefährden können. Deshalb ist es sehr wichtig, frühzeitig vorzubereiten.

Florian Arnold: Frühzeitig vorbereiten – was kann man konkret tun?

Petra Stumpf: Es gibt einige Sofortmaßnahmen, die direkt helfen. Zum Beispiel sichere Rückzugsmöglichkeiten schaffen – ein ruhiges Zimmer oder eine gemütliche Box, die der Hund als sicheren Ort kennt. Auch Hintergrundgeräusche wie leise Musik oder White Noise können die Wahrnehmung der Knallgeräusche reduzieren.

Florian Arnold: Und wie sieht es mit der Tagesroutine aus?

Petra Stumpf: Genau, Routine ist extrem wichtig! Fütterungszeiten, Spaziergänge und vertraute Rituale geben Hunden Sicherheit. Außerdem kann man die Umgebung anpassen: Vorhänge zu, Fenster geschlossen, Licht dimmen. Beschäftigungsstrategien wie Kau- oder Futterspielzeug oder ein Thundershirt helfen zusätzlich, Stress zu reduzieren.

 


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Neue Podcastfolge: Leptospirose bei Hunden
Der Fall Finn – ohne Happy End, aber mit einer wichtigen Botschaft

Leptospirose ist eine gefährliche bakterielle Infektion, die jeden Hund treffen kann. In unserer neuen TION-Podcastfolge sprechen Tierärztin Nicole Rofael und TFA Sylvia Böttcher über Finns tragische Geschichte – und darüber, was wir daraus lernen müssen.

Was erwartet Sie in dieser Folge?
• Wie Leptospirose übertragen wird und warum schon eine Pfütze zur Gefahr werden kann
• Welche Symptome häufig übersehen werden
• Wie die Diagnose über spezielle Blut- und Urinuntersuchungen gestellt wird
• Welche Therapieoptionen es gibt – und wie wichtig schnelles Handeln ist
• Warum die Erkrankung auch für Menschen relevant ist (Zoonose!)
• Welche Schutzmaßnahmen wirklich wirken: v. a. regelmäßige Impfung und das Meiden potenziell kontaminierter Gewässer


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Steigende Temperaturen bringen nicht nur Menschen ins Schwitzen. Tierschützer und Tierärzte aus dem Altkreis Leonberg geben Tipps, wie Vierbeiner sicher durch den Sommer kommen. Ein Artikel in der Stuttgarter Zeitung klärt über Risiken auf und zeigt: Auf die Vierbeiner sollte man dieser Tage ein besonderes Auge haben.
Rasch kann eine lebensbedrohliche Situation durch Überhitzung entstehen …


Kleintierpraxis am Reichenbach | Walddorfhäslach